Suzuki Katana Owners Club Forum

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Der KatanaOwnersClub besteht seit 1997 und hat sich aus Freundschaften zwischen verschiedenen Suzuki Katanafahrern aus dem Raum Osnabrück und Minden entwickelt. Inzwischen haben wir auch aus anderen Regionen Mitglieder dazugewonnen.
 
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 Betreff des Beitrags: Garagenfund: GS 650 G
BeitragVerfasst: Mo 28. Mär 2011, 15:16 
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Vor einigen Tagen wurde ich von Harry angeschrieben, dass er in der Garage eine 650er Katana stehen hat. Zudem sind noch zwei weitere Exemplare in zerlegtem Zustand vorhanden.

Kurzentschlossen habe ich die Teile in Salzburg abgeholt und werde nun erstmal den Bestand sichten:


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 Betreff des Beitrags: Re: Garagenfund: GS 650 G
BeitragVerfasst: Mo 28. Mär 2011, 15:26 
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Das Interessante an dem kompletten Motorrad ist der grundsätzliche Orginalzustand und die etwas exotischen Merkmale dieses Modells. Letztlich für einen Umbau zu schade.

Da die Substanz allerdings doch etwas mehr Aufbereitung erfordert als augenscheinlich im ersten Moment vermutet, sind die Ideen noch sehr offen.

Trotzdem des Orginalanspruchs besteht irgendwo im Hinterkopf eine vage Idee der Fahrwerksveränderung. Der Kardan lässt allerdings weniger Spielraum als bei Kettenantrieb. Oder hat jemand eine Idee, welche Teile mit breiteren Felgen passen? Hier meine ich jetzt weniger die GS 1000 Modelle mit einem Hauch breiter. Ein 180er darf es dann schon sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Garagenfund: GS 650 G
BeitragVerfasst: Mo 28. Mär 2011, 17:24 
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für die VMAX gabs doch schöne breitreifenumbauten... die hatte doch auch kardan :twisted:

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 Betreff des Beitrags: Re: Garagenfund: GS 650 G
BeitragVerfasst: Mo 28. Mär 2011, 19:50 
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550er oder gixxer motor rein
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bitte aus nem müllfahrgestell zusammen basteln und das sehr seltene auslandsmodell so lassen wies ist !! nur gut putzen und dann damit aufs treffen fahren ;)


rené

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und die luft hier oben ist scheisse!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Garagenfund: GS 650 G
BeitragVerfasst: Mo 28. Mär 2011, 20:22 
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René ... das mit dem Orginalzustand war ja auch mein erster Gedanke. Allerdings die Substanz erfordert doch einiges an Arbeiten. Mit Putzen allein ist es da definitiv nicht getan.

Das Teil stand nach Auskunft des Vorbesitzers ca. 9 Jahre unbewegt in der Garage und hat deutliche Patina, um es mal mäßig auszudrücken.

Aber erste Option ist selbstverständlich der Ursprungszustand ... aus dem von dir erwähnten Grund ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Garagenfund: GS 650 G
BeitragVerfasst: So 3. Apr 2011, 16:07 
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Ich habe mir nun einen etwas detailierteren Überblick zu dem kompletten Stück verschafft. Unter dem Staub der letzten 9 Jahre ergeben sich doch einige Hightlights. Die Exportfelgen machen einen sehr guten Eindruck. Der Motor sieht zumindest nach Entstauben von außen auch ganz gut aus. Brennraum durch die Zündkerzenöffnungen mit Öl benetzt. Anschließend den Motor von Hand ohne Probleme durchgedreht und in den vielen Kisten noch einige passable Bremssättel entdeckt.

Die zwei vorhandenen Sitzbänke konnte ich recht gut reinigen. Selbst das Anarchiezeichen mittels Lack aus der Spraydose ging mit Schrubben und einem speziellen Reinigungsschaum wieder weitestgehend weg.

Dateianhang:
SB-Reinigung.jpg
SB-Reinigung.jpg [ 50.98 KiB | 5762-mal betrachtet ]


Die Besichtigung des Tanks wird momentan noch verweigert. Der Schlüssel lässt sich im Tankschloss nicht drehen. WD40 und Tropfen Öl will nicht helfen. Habe momentan noch keine Idee, wie sich das Tor zum abgestandenen Sprit öffnen soll/kann. Allerdings befürchte ich eh eine Durchrostung am Tank und es sind zwei unschöne Beulen drin.

Die Orginalschalldämpfer sind von unten durchgerostet und wohl nicht mehr zu retten.

Bei der Hinterradachse stehe ich ebenfalls vor einem Problem. Radmutter gelöst und auf der anderen Seite auch die Klemmschraube herausgedreht. Trotzdem lässt sich die Achse nicht herausschieben. Unter leichten Hammerschlägen ist bereits nach einigen Millimetern ein deutlicher metallischer Widerstand zu spüren. Im Handbuch und der Wartungsanleitung ist auch kein weiterer Hinweis zu finden. Demnach einfach durchschieben. Hat hier noch jemand eine Idee? Also bei Kette ist das einfacher.

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Zuletzt geändert von katana1135 am Mi 6. Apr 2011, 17:13, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Garagenfund: GS 650 G
BeitragVerfasst: So 3. Apr 2011, 21:30 
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Die Achse sollte einfach durch zu schieben sein.. auch nach meinem Büchlein.
Der Achse kann aber nichts im Wege stehen ausser zwei Norm-Lagern. Also drauf, dei müssen/sollten ehh neu. Aber lass beim hämmern die Mutter drauf.
Oder besser. zieh sie mit nem Abzieher runter!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Garagenfund: GS 650 G
BeitragVerfasst: So 3. Apr 2011, 21:57 
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Nen Abzieher bekommst du da nicht angesetzt. Zur Not muss ich mir den Aufbau an dem anderen Rahmen mal genauer ansehen. Der Zeichnung (siehe hier im technischen Bereich) ist auch nicht zu entnehmen, was sich unter der Kardanglocke verbirgt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Achse mit den Lagern so festgegammelt ist. Das Mop stand eigentlich die ganze Zeit trocken und ist nicht so von Feuchtigkeit befallen.

Mit dem Fäustel drauf ist für mich die vorletzte Option ... vor der Flex ;) ... aber ich weiss ... du bist ein Mann der Tat ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Garagenfund: GS 650 G
BeitragVerfasst: So 3. Apr 2011, 23:29 
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Fäustel auf die Mutter aber.. NIE NIE NIE aufs Gewinde...

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 Betreff des Beitrags: Re: Garagenfund: GS 650 G
BeitragVerfasst: Mi 6. Apr 2011, 17:10 
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Das Teil wars:

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Die Distanzscheibe war etwas "angetrocknet". WD40 und etwas Kettenfett in Kombination mit Hammer ... dann war der Bösewicht gelöst. Anschließend ist es ganz einfach. So ein Kardan hat schon was.

Bremssättel waren noch schönere in einer Kiste. Die werden komplett getauscht.

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